Nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya bereitet die Dresdner Hilfsorganisation Arche Nova einen Hilfseinsatz in Nepal vor. Zugleich rief sie zu internationaler Unterstützung für humanitäre Hilfe und Wiederaufbau auf. Als Sofortmaßnahme wurden 10.000 Euro aus dem eigenen Nothilfefonds bereitgestellt, teilte die Organisation mit. «Im ersten Schritt werden damit Trinkwasser und Hygieneartikel verteilt, zerstörte Wasserversorgungsstationen repariert und versperrte Straßen wieder zugänglich gemacht», hieß es. Um möglichst bedarfsgerecht zu helfen, arbeite man eng mit lokalen Partnern und den betroffenen Gemeinden zusammen. Eine gewaltige Sturzflut hatte am 26. August im Himalaya-Gebiet große Zerstörungen verursacht. Ganze Dörfer wurden weggespült und unter Schlammmassen begraben. Eine Woche danach war die Zahl der Todesopfer in Nepal auf 1.127 gestiegen. China hatte von 16 Opfern auf der tibetischen Seite berichtet. Als Auslöser der Sturzflut gilt ein Abbruch großer Mengen an Gletschereis und Felsgestein im Himalaya. Bisher gelten über 4.600 Menschen als vermisst. Humanitäre Hilfe in den Bereichen Wasser, Sanitär und Hygiene bildet seit mehr als 30 Jahren den Schwerpunkt der Arbeit von Arche Nova (offizielle Schreibweise: arche noVa) - Initiative für Menschen in Not. Zugleich organisiert sie den Wissenstransfer und die Bildung notwendiger Strukturen vor Ort als Hilfe zur Selbsthilfe. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenTrinkwasser und Hygieneartikel für notleidende Bevölkerung
Ganze Dörfer wurden von Sturzflut weggespült
Hilfsorganisation ist auf Wasser und Hygiene spezialisiert