Nach einer Verfolgungsjagd haben Bundespolizisten einen Kleintransporter mit 29 Flüchtlingen an Bord in Markersdorf bei Görlitz gestoppt. Verletzt wurde niemand. Wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte, hatten Beamte in ihrer Freizeit am Dienstag gegen 20.10 Uhr den Transporter auf der Bundesstraße 6 in Görlitz bemerkt. Demnach fuhr er Schlangenlinien und verursachte fast einen Unfall. Durch die zwischenzeitlich geöffnete Hecktür nahmen die Beamten wahr, dass sich vermutlich Menschen auf der Ladefläche befanden. Da der Verdacht einer Schleusung vorlag, wurden die Dienststelle der Bundespolizei und das Polizeirevier Görlitz informiert.
Beamte verfolgten den in Richtung Markersdorf fahrenden Transporter. Bei dem Versuch, das Fahrzeug zu stoppen, drängte der Fahrer des Transporters eine Streife der Landespolizei von der Straße ab. Dabei wurde der Streifenwagen auf der rechten Seite beschädigt. Der Transporter blieb an einem Baum stehen, woraufhin der Fahrer versuchte, zu Fuß zu flüchten. Nach etwa zehn Metern konnte er festgenommen werden. Laut Bundespolizei leistete er erheblichen Widerstand.