Geblieben sind große verkohlte Flächen, Glutnester und erschöpfte Feuerwehrleute: Gut eine Woche nach dem Ausbruch des Waldbrandes im Süden Brandenburgs ist das Feuer gelöscht. Das teilte der stellvertretende Feuerwehrchef der Verbandsgemeinde Liebenwerda, Martin Neumann, am Dienstag mit. «Das war für mich seit Ewigkeiten der schönste Funkspruch an die Leitstelle, die finale Feuer-Aus-Meldung zu geben», sagte Neumann der Deutschen Presse-Agentur. Die großen Löschmaßnahmen im Gebiet Kölsa-Rehfeld im Elbe-Elster-Kreis an der Grenze zu Sachsen seien beendet. Doch die nächste Hitzeperiode ist in Sicht - und es gibt einen neuen Brand.
Am Dienstag brach bei Treuenbrietzen an der Bundesstraße 102 ein Feuer auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern aus. Die Feuerwehrleute konnten den Brand in der Nähe eines Solarparks nach Angaben der Waldbrandschutzzentrale schnell löschen. Aufatmen dort, aber auch bei den Einsatzkräften im Elbe-Elster-Kreis.
Herausforderung ist es nun, die vom Feuer betroffenen Flächen an die mehr als 60 Eigentümer zu übergeben, wie Neumann erklärte. Deshalb übernehme die Verbandsgemeinde noch die Brandwache. An diesem Mittwoch ist ihm zufolge eine zentrale Veranstaltung für die Waldbesitzer geplant, auf der die Waldflächen an sie übergeben werden. Die Eigentümer der Flächen übernehmen dann die Brandwache.