Großeinsatz bei schweißtreibenden Temperaturen um die 40 Grad: Mehr als 200 Einsatzkräfte halten den Waldbrand in der Gohrischheide an der Landesgrenze von Sachsen und Brandenburg weiter in Schach. Bisher gebe es keine Bewegung, das Feuer habe sich nicht weiter ausgebreitet, sagte Raiko Riedel, Pressesprecher Feuerwehr Zeithain, der Deutschen Presse-Agentur.
Der Löschhubschrauber lokalisiere mittels Wärmebildkamera die einzelnen Brandherde und versuche diese aus der Luft zu löschen. Ein zweiter Löschhubschrauber sei im Anflug, damit parallel gearbeitet werden könne, hieß es. Am Boden ist zudem ein gepanzertes Löschfahrzeug in dem unwegsamen Gelände unterwegs. Tanklöschfahrzeuge sichern und wässern die Wege, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Temperaturen erschweren Einsatz
«Der Einsatz ist sehr schwierig und belastend», erklärte Riedel. Die hohen Temperaturen machen nicht nur den Einsatzkräften zu schaffen. «Wir haben mittlerweile auch Technikausfälle.» Mal streike ein Display oder falle eine Kabeltrommel aus. Für die Helfer von der Feuerwehr stehen jede Menge Getränke bereit. «Allerdings nicht gekühlt, dafür fehlen die Kapazitäten», so Riedel.