Etliche Feuerwehren sind wegen eines Waldbrands auf einem ehemaligen Kohlebergbaugelände beim thüringischen Meuselwitz (Altenburger Land) im Einsatz. Die Rauchentwicklung auf dem bislang etwa sechs Hektar großen betroffenem Areal an der Grenze zu Sachsen-Anhalt sei so stark, dass der Rauch sogar bis nach Leipzig ziehe, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr Meuselwitz Maximilian Raczka.
Ausgebrochen sei das Feuer bereits am Samstagnachmittag. Vermutlich hätten sich Bäume an einer Starkstromleitung einer Stromtrasse entzündet. Daher sei am Samstag kurzzeitig auch der Strom abgestellt worden, was zu einem etwa halbstündigen Stromausfall in der Region geführt habe, sagte Raczka.
Unterstützt werden die Feuerwehren vor Ort auch vom Katastrophenschutz und der Polizei. Die Löscharbeiten erwiesen sich auf dem unwegsamen Gelände als schwierig. «Wenn es zu Regen kommen sollte, würde uns das definitiv helfen», so Raczka. Bis wann die Löscharbeiten andauerten, sei schwierig zu sagen.
Über Warn-Apps war bereits über den Brand informiert worden, mit der Aufforderung unter anderem wegen des Rauchs Fenster und Türen geschlossen zu halten.