Trotz eines leichten Rückgangs der Verkehrstoten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es laut Dekra keinen Grund zur Entwarnung. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern seien die Opferzahlen je eine Million Einwohner überdurchschnittlich hoch.
Der Dekra Gebietsleiter Ost, Mario Schwarz, appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, noch mehr Rücksicht im Straßenverkehr zu nehmen. Die Veränderungen in der Mobilität an sich seien schon eine Herausforderung und überforderten bereits einzelne Verkehrsteilnehmer. «Insofern hilft nur: Rücksicht, Rücksicht und noch mal Rücksicht.»
Nach Angaben der Prüforganisation starben im Vorjahr 143 Menschen im Straßenverkehr, einer weniger als im Jahr 2024. In Sachsen-Anhalt gab es demnach einen Rückgang von 111 auf 101 und in Thüringen von 96 auf 93.