Nach dem Einsturz eines Hauses in Görlitz bleibt der Bereich um den Unglücksort vorerst gesperrt. Anwohner der umliegenden Häuser können weiterhin nur zeitweise in ihre Wohnungen, wie Stadt und Polizei mitteilten. Es werde daran gearbeitet, dass die Evakuierten nach und nach in die Häuser zurückkehren könnten.
Einschränkungen bestehen weiterhin auch für den Verkehr. Die James-von-Moltke-Straße, in der das Haus einstürzte, ist den Angaben nach bis mindestens Ende nächster Woche gesperrt.
Mitten in Görlitz war am Montagabend ein Mehrfamilienhaus aus der Gründerzeit, in dem sich laut Polizei Miet- und Ferienwohnungen befanden, komplett eingestürzt. Drei Vermisste - zwei Frauen im Alter von 25 und 26 Jahren sowie ein 48-jähriger Mann - konnten nur noch tot geborgen werden. Der Rettungseinsatz dauerte etwa 72 Stunden, teils arbeiteten sich die Einsatzkräfte mit Schaufeln und bloßen Händen durch den Trümmerberg. Als Ursache für den Einsturz wird eine Gasexplosion vermutet.