Die AfD im Sächsischen Landtag fordert Aufklärung zur Informationspolitik nach dem Hauseinsturz mit drei Toten in Görlitz. Hintergrund ist ein Bericht der «Bild»-Zeitung, wonach die Behörden bereits zehn Tage vor der Oberbürgermeisterwahl Hinweise auf die beiden Tatverdächtigen hatten.
«Wir verlangen im Rechts- und im Innenausschuss eine vollständige Aufklärung aller Merkwürdigkeiten in diesem Fall. Unklar ist mir zum Beispiel, wann das sächsische Justizministerium informiert wurde. Unklar ist, ob der CDU-Kandidat Octavian Ursu bereits vor der Wahl erfahren hatte, dass die Behörden einen Afghanen und einen Polen verdächtigen», betonte der Abgeordnete Sebastian Wippel. Er war Ursu im zweiten Wahlgang am 31. Mai unterlegen.