Die Dresdner Hilfsorganisation Arche Nova sieht sich unter finanziellem Druck. «Kürzungen und der Wegfall öffentlicher Fördermittel gefährden internationale Hilfsprojekte ebenso wie Bildungsangebote in Sachsen», teilte die Organisation nach einem Gespräch mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) mit. Bei dem Treffen habe man deshalb einen verlässlichen politischen Rückhalt und eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Freistaat angesprochen.
Organisation braucht Beistand aus der Politik
«Unsere Arbeit verbindet konkrete Hilfe für Menschen in Krisengebieten mit Bildungsarbeit in der Region. Beides ist angesichts der aktuellen Herausforderungen in Sachsen und der Welt unverzichtbar. Wir brauchen deshalb ein klares Signal, dass humanitäre Hilfe, Bildung für nachhaltige Entwicklung und zivilgesellschaftliches Engagement auch künftig politisch gewollt und unterstützt werden», betonte Geschäftsführer Jens Ola.
Humanitäre Hilfe in den Bereichen Wasser, Sanitär und Hygiene bildet seit mehr als 30 Jahren den Schwerpunkt der Arbeit von Arche Nova (offizielle Schreibweise: arche noVa). Zugleich organisiert sie den Wissenstransfer und die Bildung notwendiger Strukturen vor Ort als Hilfe zur Selbsthilfe.
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