Jugendliche in Dresden und Leipzig können in einem Modellprojekt künftig ihre Ideen für den Klimaschutz umsetzen. Die Regionalgruppen des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in beiden Städten rufen dafür «Jugendklimaräte» ins Leben, die gemeinsam mit städtischen Akteuren der «Stimme der Zukunft» Gehör verschaffen sollen, teilte der BUND mit.
Räte sollen zur aktiven Gestaltung der Gesellschaft mitwirken
«Junge Menschen fordern einen Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft, wie es nicht zuletzt beim Globalen Klimastreik im September zu sehen war. Durch die Einbindung in politische Prozesse können wir ihr Engagement fördern», betonte Klara-Johanna Fabisch, Koordinatorin für den Jugendklimarat in Dresden. Dies stärke nicht nur die Akzeptanz politischer Entscheidungen, sondern auch die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen. «Es motiviert sie, aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuwirken.»
In Dresden hatte die Verwaltung in diesem Jahr mit dem Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept dem Stadtrat einen Fahrplan zu einer möglichen klimaneutralen Stadt zum Beschluss vorgelegt. Die weitere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auch in der Umsetzungsphase des Konzepts ist erwünscht. Mit Hilfe ihrer Perspektive sollen zukunftsfähige Lösungen entwickelt werden.