Das am vergangenen Wochenende im Leipziger Zoo geborene Elefantenbaby hat sich nach den ersten Tagen an die neue Situation gewöhnt. Auch die Kind-Mutter-Beziehung funktioniert, «es trinkt regelmäßig». Es herrsche große Erleichterung im Team, sagte Zoodirektor Jörg Junhold der Deutschen Presse-Agentur am Montag. «Auch wenn wir wissen, dass es manchmal etwas dauert, bis das Trinken klappt, so ist doch die Anspannung da, bis es läuft.»
Das lang erwartete vierte Baby in Folge seit Herbst 2022 bei den Asiatischen Elefanten war in der Nacht zum Samstag zur Welt gekommen, wie die Pfleger am Morgen feststellten. Beim Trinken sei das Elefantenmädchen aber erst in der Nacht zum Montag «auf den Geschmack» gekommen, sagte eine Zoo-Sprecherin. Auf einem Video auf der Facebook-Seite des Tierparks ist zu sehen und zu hören, wie die Kleine dabei schmatzt. Mutter- und Jungtier seien «sehr entspannt» - und sollen noch weiter ungestört bleiben.
Der Elefanten-Tempel Ganesh Mandir war am Samstagnachmittag vorsichtshalber für Publikum geschlossen worden, damit sich die Tiere in Ruhe aneinander gewöhnen können. «Wir beobachten die Situation heute und ob wir noch eine weitere Nacht abwarten», sagte die Zoo-Sprecherin. Mutter Rani und ihr Junges seien von der Herde separiert, hätten aber Kontakt mit ihr. Die Tiere könnten «sich berüsseln», die anderen seien auch interessiert am Neuzugang.