Die Hochwasserlage bleibt in Sachsen vor allem an der Elbe angespannt. An anderen Flüssen wie der Mulde und der Weißen Elster gingen die Wasserstände am Mittwoch dagegen zurück. Nach dem Dauerregen über die Weihnachtsfeiertage sagte der Deutsche Wetterdienst bis zum Freitag kaum noch Niederschläge voraus.
An der Elbe galt am Pegel Schöna an der Grenze zu Tschechien die zweithöchste Alarmstufe 3. In Dresden wurde der dafür maßgebliche Pegelstand von 6,00 Metern zunächst noch nicht erreicht. Am Mittag wurden nach Angaben des Landeshochwasserzentrums 5,87 Meter gemessen. Das Überschreiten der Sechs-Meter-Marke wurde für Donnerstagmorgen vorhergesagt. Die Stadt Dresden hatte die Alarmstufe 3 bereits am Dienstagabend ausgerufen. Die Lage sei «angespannt», habe aber nicht die Dimension vergangener Fluten, sagte Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) bei einem Ortstermin.