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Zu viele Fehler: Magdeburg unterliegt in Karlsruhe

Zu viele Fehler: Magdeburg unterliegt in Karlsruhe
Magdeburgs Torwart Dominik Reimann (m) kann nur hinterherschauen, der KSC geht in Führung. / Foto: Uli Deck/dpa
Von: DieSachsen News
Die Serie des 1. FC Magdeburg reißt in Karlsruhe. Nach zuletzt fünf Auswärtssiegen in Folge verliert der FCM trotz Führung deutlich, weil in der Abwehr die Konsequenz fehlt.

Der 1. FC Magdeburg hat im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen Dämpfer kassiert. Beim Karlsruher SC unterlagen die Elbestädter trotz zwischenzeitlicher Führung vor 26.148 Zuschauern mit 1:3 (1:1). Baris Atik (30.) hatte den FCM in Führung gebracht, Nicolai Rapp (45.+3), Christoph Kobald (48.) und Marvin Wanitzek (69.) drehten das Spiel. Zudem sah Atik noch die Gelb-Rote Karte (90.+4). 

Magdeburg, die mit einem Sieg auf den zweiten Tabellenplatz vorgestoßen wären, liegt mit 38 Punkten vorerst weiter auf dem vierten Platz. «Die Gegentore, die wir heute bekommen haben, waren viel zu leicht. Stellen wir das ab, schießen vielleicht das 2:0, dann sieht das Spiel auch anders aus», sagte FCM-Kapitän Dominik Reimann bei Sky.

Magdeburg begann mit Abu-Bekir Ömer El-Zein statt des verletzten Alexander Ahl-Holmström, dazu rückte Tobias Müller in die Innenverteidigung für Daniel Heber (nicht im Kader). Auch Außenbahnspieler Lubambo Musonda saß erstmals seit seiner Verletzung Anfang Oktober wieder auf der Bank. Der KSC startete mit einigen Konterattacken, aber außer zwei harmlosen Schüssen übers Tor durch Mikkel Kaufmann kam zunächst nichts heraus. 

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Ausgleich in der Nachspielzeit

Dann übernahm der FCM die Spielkontrolle, fand aber keine Lücken im Defensivverbund des Gastgebers. Erst Mitte der Halbzeit kamen die Gäste zu ersten Abschlüssen, doch Atik (20.) zielte vorbei, Livan Burcu (23.) und El-Zein (24.) wurden geblockt. Die Magdeburger hielten den Druck aufrecht und Atik erzielte das 1:0. 

Mit dem nun aktiveren KSC hatten die Gäste defensiv mehr Probleme, auch wenn die ganz großen Torchancen weiter ausblieben. Eine Ecke in der Nachspielzeit nutzte der KSC dann doch noch zum Ausgleich. 

Nach dem Seitenwechsel spielte Musonda für El-Zein, so dass Mohammed El Hankouri ins zentrale Mittelfeld beim FCM rückte. Mehr Stabilität brachte das zunächst aber nicht - Karlsruhe drehte das Spiel, auch weil Musonda ein Kopfballduell gegen Wanitzek verlor, Kobald staubte ab (48.). Magdeburgs Burcu verpasste kurz darauf den Ausgleich, scheiterte doppelt am KSC-Torhüter. 

Keine Lücken, zu wenig Ideen

Die Magdeburger versuchten zwar weiterhin, über die Flügel und lange Bälle auf Stürmer Kaars zum Torerfolg zu kommen, doch der KSC war aufmerksam und ließ wenig zu. So blieben die Versuche oft hängen oder waren einfach zu ungenau, um regelmäßig Torchancen zu erzeugen. Wanitzeks Treffer zum 1:3 ließ dann endgültig die Luft aus der Partie. Am Ende war der FCM in drei Situationen nicht auf der Höhe, aber das reichte dem effizienten KSC für drei Tore - und führte zur ersten Auswärtsniederlage des FCM seit Oktober. Unnötig war die Gelb-Rote Karte für Atik (90.+5) nach einem Foulspiel.

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