Zwei Auswärtsniederlagen, zweimal nur 1:1 nach Rückstand in den Heimspielen: Zweitligist 1. FC Magdeburg geht mit vier sieglosen Spielen in die zweite Länderspielpause der Saison. Kein Wunder, dass Trainer Christian Titz im Moment wenig positive Gefühle hat. «Wir haben zwar einen Punkt geholt, aber es fühlt sich von der Leistung her an, als wenn man zwei liegengelassen hätte», beschrieb der 52-Jährige nach dem Unentschieden gegen den Karlsruher SC die Situation.
Wie schon gegen Nürnberg, Paderborn und Schalke war es ein unnötiger Magdeburger Fehler, der die Titz-Elf in Rückstand brachte: Daniel Hebers Fehlpass ohne Gegnerdruck nutzte Fabian Schleusener zu einem Tor aus rund 45 Metern. Im Anschluss allerdings dominierte der 1. FC Magdeburg dermaßen, dass sich nach Schlusspfiff nicht nur Luc Castaignos, Schütze des Ausgleichstreffers, über die zahlreichen vergebenen Chancen ärgerte. «Wir müssen das Spiel zumachen. Wenn wir so dominieren, müssen wir noch den Siegtreffer machen», erklärte der Mittelstürmer.