Jude Bellingham rannte kurz nach dem Abpfiff zu RB Leipzigs Trainer Marco Rose und nahm ihn tröstend in die Arme. Dann schenkte der ehemalige Dortmunder seinem Ex-Coach auch noch sein Trikot - Roses Enttäuschung nach dem Champions-League-Knockout bei Real Madrid konnte aber auch das nicht lindern. Nach dem 1:1 (0:0) im Achtelfinal-Rückspiel ist für die Sachsen trotz starker Leistung in der Königsklasse Schluss. Real um seinen Chefstrategen Toni Kroos zieht stattdessen ins Viertelfinale ein.
«Wenn man die 180 Minuten zusammennimmt, hatten wir die besseren Chancen als Real. Ich weiß nicht, wie die auch heute wieder zum Tor kommen», sagte Nationalspieler Benjamin Henrichs bei DAZN. «So viele Torchancen, wie wir hatten, dürfen wir nicht rausfliegen.» Auch Kroos bestätigte eine starke Leistung der Gäste. «Leipzig hat's gut gemacht. Sie haben sehr, sehr gut verteidigt und über das Verteidigen dazu gefunden, gute Konter zu spielen», sagte er.
Tatsächlich waren die Leipziger über weite Strecken besser und mutiger, dennoch brachte Vinicius Junior (65. Minute) die Gastgeber mit ihrer ersten Großchance in Führung. Kurz darauf gelang RB-Kapitän Willi Orban (68.) per Kopfball der Ausgleich. Zu mehr reichte es für den Fußball-Bundesligisten aber nicht mehr.