Sportgeschäftsführer Matthias Heidrich vom Fußball-Drittligisten FC Erzgebirge Aue sieht trotz der aktuellen Ergebnisdelle die Mannschaft auf dem richtigen Weg. «Wir dürfen jetzt nicht die große Richtung infrage stellen. Allerdings müssen wir in einigen Teilaspekten besser werden. Einer davon ist, den Sack frühzeitig durch ein zweites, drittes Tor zuzumachen», sagte der 46-Jährige der «Freien Presse», «ein anderer, dass wir hinten auch mal wieder zu null spielen sollten. In dieser Saison ist uns das bislang nur gegen Osnabrück und Dynamo Dresden gelungen, seitdem nicht mehr.» Aue ist in den vergangenen fünf Spielen dreimal als Verlierer vom Platz gegangen.
Vor allem die Tore nach Standards wie bei den Heimniederlagen gegen Hansa Rostock (1:2) und Arminia Bielefeld (1:3) stufte der ehemalige Fußball-Profi als «besonders bitter» ein, «weil wir beide Spiele schon früher hätten entscheiden können.» Heidrich setzt darauf, dass die Mannschaft in den kommenden Spielen die Anzahl von gegnerischen Standardsituationen vermindert.