Der Schlaf vor dem Schicksalsspiel war bestens. «Ordentliche Bergluft», sagte Marco Rose zu den Nächten im Fünf-Sterne-Hotel auf dem Obersalzberg. Der Trainer von RB Leipzig hatte seine Mannschaft in ein Kurzcamp vor dem vor allem für ihn wegweisenden Spiel beim SC Freiburg verlegt. Training in der RB-Akademie bei Salzburg, Schlafen im Alpenpanorama von Berchtesgaden.
Trotz der gesunden Nachtruhe merkte man Rose eine ungewohnte Zurückhaltung an, die bisweilen in eine gewisse Angespanntheit umschlug. Es wäre verständlich, hätten die wochenlangen Diskussionen um seinen Job Spuren hinterlassen. «Im Moment holen wir nicht die nötigen Ergebnisse. Der Trainer macht sich vor allem selbst Ergebnisdruck», sagte der 48-Jährige. Und er wisse, was bei einem Verein wie Leipzig kommen könne, wenn man nicht die nötigen Ergebnisse habe.