Hans-Dieter Dreher hat den Heimsieg beim Weltcup-Reitturnier in Leipzig verpasst und sich mit Platz drei begnügen müssen. Der 52 alte Reiter aus Eimeldingen blieb im Stechen mit seinem Pferd Elysium zwar fehlerfrei, ritt allerdings zu langsam. «Ich bin trotzdem happy», sagte Dreher: «Das war das schnellste Stechen bisher mit ihm.»
Der Sieg beim Großen Preis, bei dem es ein Preisgeld von 200 000 Euro und Punkte für die Weltcup-Serie gab, ging an Willem Greve. Der Niederländer setzte sich im Sattel von Highway durch und feierte den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere. Er war auch schneller als der Franzose Simon Delestre mit Fontenis.
Sechs einheimische Paare hatten das Stechen erreicht, zum Sieg reichte es trotzdem nicht. Bei den zehn Etappen vor Leipzig hatte es bereits fünf deutsche Siege gegeben. Richard Vogel siegte in Lyon und Stuttgart, seine Freundin Sophie Hinners in Verona, Philipp Weishaupt in A Coruña sowie Dreher in Mechelen.