Historisches haben Magdeburg und die SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga allemal abgeliefert. Acht Tore in der ersten Halbzeit bedeuten die Einstellung des bisherigen Ligarekords. Bereits dreimal zuvor hatte es diese Marke gegeben. Am Ende waren die Elbestädter glücklich, mit dem 5:4 (5:3) drei wichtige Punkte im Abstiegskampf eingefahren zu haben.
Die Partie in Fürth reiht sich ein in torreiche Spiele, die allesamt aber mehr Treffer zu bieten hatten als das Freitagabendspiel: Kaiserslautern - Meppen endete 1997 7:6 nach einem 6:2-Halbzeitstand, TeBe Berlin gegen Fortuna Köln 1979 5:6 (5:3) und Nürnberg gegen Homburg 1975 6:5 (5:3).
Dass Fürth überhaupt wieder in die Partie zurückkam, nachdem der FCM einen Rückstand in ein 5:1 zu seinen Gunsten gedreht hatte, lag an der schwachen Verteidigung der Magdeburger bei Eckbällen. Noch vor der Pause kam Fürth so noch einmal auf zwei Tore heran - und spätestens nach dem 5:4 (47.) waren die Gastgeber wieder im Spiel.