Auf der Ehrenrunde konnte Emil Forsberg begleitet von den Klängen Frank Sinatras «New York» seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Parallel wurden auf den Stadionleinwänden seine wichtigsten Tore in neun Jahren RB Leipzig gezeigt. «Die Reise war unglaublich. Ich bin einfach sehr dankbar. Es war mir eine Ehre, hier zu spielen. Ich liebe diesen Verein, diese Stadt, die Fans», sagte Forsberg nach seinem Gala-Auftritt beim 3:1 (1:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Es war ein grandioser Schlussakt, den kein Drehbuchautor hätte mitreißender schreiben können. Dabei sorgte der 32 Jahre alte Schwede nur 4:31 Minuten nach seiner Einwechslung mit seinem Führungstreffer selbst für die Hauptrolle.
«Emil ist unglaublich. Der kommt da rein, zieht das Spiel an sich und macht das Tor. Das ist halt Emil. Er hat immer die wichtigen Tore erzielt», sagte Mitspieler Kevin Kampl, der wie seine Teamkollegen überwältigt war: «Man stellt sich vieles vor, wie es laufen könnte. Aber so ein Abschied gebührt ihm, als Legende so einen Abschied hinzulegen, ist besonders.»