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NOFV befasst sich mit Vorfällen nach Spiel von Dynamo Berlin

Ein Fußballspieler spielt den Ball. Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild
Ein Fußballspieler spielt den Ball. Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

Nach den Vorfällen beim Regionalliga-Spiel zwischen dem BFC Dynamo Berlin und Chemie Leipzig (2:0) geht man beim Nordostdeutschen Fußballverband von einer Untersuchung wegen des Vorwurfs rassistischer Beleidigungen und Fan-Ausschreitungen aus. Wie der Verband am Montag bestätigte, erwarte man einen Bericht von Spielbeobachter Lutz Mende. Der Vorsitzende des Ausschusses für Prävention und Sicherheit war bei der als Hochrisiko-Partie eingestuften Begegnung im Sportforum am Sonntag anwesend.

Diversen Medienberichten zufolge kam es nach dem Abpfiff zu Beleidigungen und tätlichen Angriffen durch BFC-Fans gegen Leipziger Spieler. Dabei sollen unter anderem Affenlaute zu hören gewesen und Gegenstände auf den Platz geworfen worden sein. Chemie-Anhänger sollen gleichzeitig versucht haben, auf den Platz zu gelangen, woraufhin es demnach zu einem Polizeieinsatz kam.

Leipzigs Trainer Miroslav Jagatic hatte sich nach der Partie in einem MDR-Interview fassungslos über die Vorkommnisse geäußert. Der BFC räumte am Montag auf seiner Homepage die rassistische Beleidigung des Leipziger Spielers Benjamin Luis «durch Affenlaute einer einzelnen Person» ein. Gleichzeitig wurde von den Berlinern in der Mitteilung betont, dass die Provokationen in den Reihen des Gegners ihren Ursprung gehabt haben sollen.

Stellungnahme BFC Dynamo

Bericht MDR

Homepage NOFV

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH