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Neuer Geschäftsführer über Aue: «Leuchtturm in der Region»

Eine Eckfahne weht im Wind. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Eine Eckfahne weht im Wind. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Trotz der sportlichen Misere hat der FC Erzgebirge Aue nach Ansicht des neuen Geschäftsführers Olaf Albrecht nichts von seiner Anziehungskraft verloren. «Der Verein ist schon ein Leuchtturm in der Region, zieht die Leute wie schon zu Oberligazeiten ins Stadion. Die Region identifiziert und leidet mit dem Verein», sagte der 55 Jahre alte Thüringer der «Thüringer Allgemeinen» (Freitag). Albrecht ist seit Beginn der Woche Interims-Geschäftsführer beim Fußball-Drittligisten, ist Nachfolger des freigestellten Michael Voigt.

Die erste große Aufgabe ist der Lizenzantrag für die kommende Spielzeit - in der 3. Liga. «Im Prinzip noch sieben Spieltage, dann muss alles stehen und ich hoffe, wir stehen dann auch sportlich ein ganzes Stück besser da», sagte Albrecht. Aktuell steht der Zweitliga-Absteiger vor dem Absturz in die Regionalliga. Nach 17 Spielen hat man nur 14 Punkte auf dem Konto, steht auf Platz 18.

Dass Albrecht zunächst nur als Übergangslösung präsentiert wurde, ist womöglich der sportlichen Situation geschuldet. Ihn selbst störe das nicht, betonte er. «Zu gegebener Zeit werden wir uns zusammensetzen und über meine Zukunft in Aue sprechen», sagte Albrecht.

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