Der Video-Schiedsrichter darf im Fußball künftig auch eingreifen, wenn ein Tor fällt, wie es RB Leipzig im Bundesliga-Eröffnungsspiel beim FC Bayern München noch zu Unrecht aberkannt wurde. Vor dem vermeintlichen RB-Ehrentreffer bei der 0:6-Niederlage am vorigen Freitag hatten Schiedsrichter Florian Badstübner, seine Assistenten und der Vierte Offizielle übersehen, dass der Leipziger Castello Lukeba einen Freistoß falsch ausgeführt hatte.
Statt den Ball zu spielen, war Lukeba mit diesem einfach los gedribbelt. Aus dieser Situation entwickelte sich das zunächst gegebene 1:4 aus Leipziger Sicht. Bayern-Kapitän Joshua Kimmich protestierte so heftig, dass er die Gelbe Karte sah. Badstübner nahm das Tor nach vorheriger Rücksprache mit dem Video Assistant Referee dann zurück. Der Deutsche Fußball-Bund räumte ein, dass der VAR in dieser Situation aber gar nicht hätte eingreifen dürfen.