Müller siegt weiter und lenkt ab
Carsten Müller bleibt ungeschlagen. Der Interimstrainer des FC Erzgebirge Aue feierte mit dem 3:1 beim VfB Oldenburg seinen dritten Sieg im dritten Spiel. Da der 50-Jährige zwei der Erfolge in der 3. Fußball-Liga landete, kletterte seine Mannschaft am Samstagnachmittag erstmals seit Wochen aus der Abstiegszone. Der FCE funktioniert wieder - und es legt den Schluss nahe, dass das viel mit Müller zu tun hat. Mit Blick auf die eigene Zukunft bleibt der Coach allerdings wenig auskunftsfreudig. «Die BSG ist wichtig, nichts anderes», sagte Müller bei «MagentaSport».
Bei der BSG, dem einst als Betriebssportgemeinschaft gegründeten FCE, wird man die Entwicklung mit Genuss verfolgen und der neue Sportchef Matthias Heidrich bestätigte gegenüber dem MDR schon einmal: «Carsten Müller ist eine Option, auch länger den Job machen zu können. Ich hoffe, er hat Lust. Er trifft den Nerv der Jungs.» Er bereite die Spieler sehr detailliert und akribisch auf die Gegner vor und ihm und dem Team gebühre großes Lob.