Die von der Bundesregierung im Haushaltsentwurf geplanten Mittelkürzungen für das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig (IAT) und das Institut für die Forschung und Entwicklung von Sportgeräten in Berlin (FES) sind offenbar vom Tisch. Das erklärte am Mittwoch die Leipziger Bundestagsabgeordnete Paula Piechotta (Bündnis 90/Die Grünen) bei «Sport im Osten» im MDR.
Demnach habe der Haushaltsausschuss des Bundestags im nächsten Jahr die finanziellen Mittel für das IAT und das FES sogar um 5,4 Millionen Euro erhöht. Statt 17,2 fließen nun 22,6 Millionen Euro zu den Instituten. Eigentlich hatte das für Sport zuständige Bundesinnenministerium den Etat um vier Millionen Euro kürzen wollen.
«Wir freuen uns natürlich über dieses positive Zeichen. Gleichzeitig ist uns sehr wohl bewusst, dass tatsächliche Planungssicherheit erst besteht, wenn das Haushaltsgesetz im Dezember im Bundestag verabschiedet ist», sagte IAT-Direktor Marc-Oliver Löw am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur und sprach auch im Namen seines FES-Amtskollegen Michael Nitsch.