Sechs Auswärtssiege, 24 Punkte und nun die Topteams aus Paderborn und Düsseldorf vor der Brust: Der 1. FC Magdeburg spielt die beste Hinrunde seiner Vereinsgeschichte in der 2. Bundesliga. Mit Punkten gegen die beiden Spitzenteams könnte Blau-Weiß aus der guten eine sehr gute Hinrunde machen. Beim 2:1 (1:1) in Münster spielen Baris Atik und Flanken eine Rolle – Stilmittel, die dem Spiel des FCM bislang fehlten.
«Das hat mich überrascht. Hat Baris Atik überhaupt schon mal ein Kopfballtor gemacht?», sagte Preußen-Trainer Sascha Hildmann nach der Partie bei Sky. Hatte der Magdeburger tatsächlich, allerdings vor mehr als fünf Jahren. Kein Wunder, dass die Preußen Atik nicht als Kopfballungeheuer auf dem Zettel hatten.
Die Rückkehr des Spielmachers belebte das Angriffsspiel der Magdeburger sichtlich, Stürmer Martijn Kaars profitierte mehrfach von den Ideen des 29-jährigen Atik, auch wenn ihm ein Treffer verwehrt blieb. So waren es zwei Flanken aus dem Halbfeld, die der FCM zu Toren durch Atik (12.} und Marcus Mathisen (54.) und dem Sieg nutzten.