David Raum hofft nach dem erneuten Debakel gegen den FC Bayern München auf einen schnellen Lerneffekt für RB Leipzig. «Sie haben uns vorgelebt, was Zielstrebigkeit, Kaltschnäuzigkeit ist, was es heiß, einfach beim Plan zu bleiben, auch wenn man mal hinten liegt», sagte der Kapitän nach dem 1:5 im Topspiel der Fußball-Bundesliga. «Wir alle haben da ein Paradebeispiel von Überzeugung gesehen.»
In der 72. Minute hatte Yan Diomande den 2:2-Ausgleich auf dem Fuß, doch Bayern-Torwart Manuel Neuer zeigte einen herausragenden Reflex. In den letzten zehn Minuten fiel Leipzig dann auseinander. «Am Ende kriegen wir wieder eine Klatsche. Das darf uns so nicht passieren, ich dachte eigentlich, wir wären reifer», sagte Raum und kündigte an: «Wir müssen das knallhart ansprechen, müssend das analysieren und sehr, sehr kritisch mit uns sein.»
Mintzlaff bestätigt Werner-Verhandlungen
Die ersten 80 Minuten nehme man mit in die kommenden Aufgaben, betonte Werner. Ob sein Namensvetter Timo Werner dann noch Leipziger ist, wird immer unwahrscheinlicher. Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff erklärte bei Sky, dass die Verhandlungen über einen Wechsel des Stürmers in die USA laufen: «Es könnte sein, dass die San Jose Earthquakes seine nächste Station werden.» Der Club wartet auf die Entscheidung des Spielers.
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