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«Knallhart ansprechen»: RB-Kapitän Raum vermisst die Reife

«Knallhart ansprechen»: RB-Kapitän Raum vermisst die Reife
David Raum (l) und Gegenspieler Lennart Karl. / Foto: David Hammersen/dpa
Von: DieSachsen News
Nach der erneuten Lehrstunde gegen die Bayern fordert David Raum eine kritische Aufarbeitung. Was RB Leipzig aus dem 1:5 lernen will und wie es mit Timo Werner weitergeht.

David Raum hofft nach dem erneuten Debakel gegen den FC Bayern München auf einen schnellen Lerneffekt für RB Leipzig. «Sie haben uns vorgelebt, was Zielstrebigkeit, Kaltschnäuzigkeit ist, was es heiß, einfach beim Plan zu bleiben, auch wenn man mal hinten liegt», sagte der Kapitän nach dem 1:5 im Topspiel der Fußball-Bundesliga. «Wir alle haben da ein Paradebeispiel von Überzeugung gesehen.»

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Überzeugt war man bei Leipzig vor dem Spiel, dass sich das 0:6 vom ersten Spieltag in München beim Rückrunden-Auftakt nicht wiederholen wird. Und trotzdem stehen nach zwei Begegnungen mit den Bayern null Punkte und satte 1:11 Tore in der Statistik. Schon am 11. Februar gibt es im DFB-Pokal das Wiedersehen in München.

Am Ende gibt es die Klatsche

Dann sollte sich Leipzig vor allem in die erste Halbzeit aus dem Samstagabend-Spiel erinnern. Man ging durch Romulo verdient in Führung, ließ aber davor und danach weitere Großchancen ungenutzt. «So ein Spiel hat man selten erlebt. Wir haben aus meiner Sicht 80 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht. Was uns bis dahin gefehlt hat, ist, dass wir effektiver in den Abschlüssen sind», sagte Trainer Ole Werner.

In der 72. Minute hatte Yan Diomande den 2:2-Ausgleich auf dem Fuß, doch Bayern-Torwart Manuel Neuer zeigte einen herausragenden Reflex. In den letzten zehn Minuten fiel Leipzig dann auseinander. «Am Ende kriegen wir wieder eine Klatsche. Das darf uns so nicht passieren, ich dachte eigentlich, wir wären reifer», sagte Raum und kündigte an: «Wir müssen das knallhart ansprechen, müssend das analysieren und sehr, sehr kritisch mit uns sein.»

Mintzlaff bestätigt Werner-Verhandlungen

Die ersten 80 Minuten nehme man mit in die kommenden Aufgaben, betonte Werner. Ob sein Namensvetter Timo Werner dann noch Leipziger ist, wird immer unwahrscheinlicher. Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff erklärte bei Sky, dass die Verhandlungen über einen Wechsel des Stürmers in die USA laufen: «Es könnte sein, dass die San Jose Earthquakes seine nächste Station werden.» Der Club wartet auf die Entscheidung des Spielers.

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