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K.o. in der Nachspielzeit: Magdeburg unterliegt Nürnberg 3:4

K.o. in der Nachspielzeit: Magdeburg unterliegt Nürnberg 3:4
FCM-Torwart Dominik Reimann springt in die Ecke, der Ball geht in die Mitte. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Von: DieSachsen News
Die unheimliche Serie des 1. FC Magdeburg geht weiter. Auch gegen Nürnberg gelingt der ersehnte erste Heimsieg nicht.

Der 1. FC Magdeburg hat ein Heimproblem: Gegen den 1. FC Nürnberg unterliegt der Fußball-Zweitligist vor 23.883 Zuschauern mit 3:4 (1:3) und wartet weiter auf den ersten Heimsieg seit dem 24. Februar 2024. Marcus Mathisen (27.), Martijn Kaars (72.) und Jean Hugonet (78.) waren für Magdeburg erfolgreich, Ondrej Karafiat (5.), Robin Knoche (30., Foulelfmeter), Jean Hugonet (33., Eigentor) und Julian Justvan (90.+4) trafen für die Gäste.

«Sie kommen drei Mal in unsere Box und machen drei Tore», ärgerte sich Eigentorschütze Hugonet. «Für uns ist das 3:3 kein gutes Ergebnis, auch wenn wir 1:3 zurücklagen», erklärte der Franzose die Entscheidung der Magdeburger, nach dem späten Ausgleich auf Sieg zu spielen. Doch das gelang nicht. Stattdessen traf Justvan  zum Nürnberger Sieg.

Neuzugang Patric Pfeiffer ärgerte sich über die Gegentreffer: «Vier Gegentore sind nie gut, einige waren vielleicht unglücklich. Ich bin Verteidiger und will eigentlich immer zu Null spielen.»

Christian Titz hatte auf Mohammed El Hankouri verzichten müssen, der nach seinem Infekt unter der Woche durch Falko Michel ersetzt wurde. Neuzugang Patric Pfeiffer fand sich gleich auf der Ersatzbank wieder. Magdeburg presste früh, drückte die Gäste zu Beginn in deren Hälfte. 

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Nürnberg trifft Magdeburg ins Mark

Nürnberg allerdings traf mit der ersten Gelegenheit: Nach einer Ecke flankte Justvan von links - und Karafiat verlängerte den Ball ins lange Eck. Im Anschluss tat sich Magdeburg schwer, fand nicht zur gewohnten Präzision. Einen direkten Freistoß nutzte Magdeburg dann zum Ausgleich: Aus knapp 18 Metern zirkelte Mathisen den Ball ins Nürnberger Tor. 

Die Freude darüber dauerte nicht lange, denn Nürnberg erhielt nach Foul von Daniel Heber einen Elfmeter zugesprochen, den Knoche souverän verwandelte. Nach einem Konter erhöhte Nürnberg gar auf 3:1. Der Treffer zählte, obwohl die Balleroberung aus einem Foul an Michel resultierte.

Knockout in der Nachspielzeit

Magdeburg stellte nach der Pause um, Neuzugang Alexander Ahl-Holmström kam zu seinem Debüt und sortierte sich auf der Mittelstürmerposition ein. Ansonsten setzte sich das Spiel aus der ersten Hälfte fort: Magdeburg drückte und versuchte viel, Nürnberg setzte immer wieder gefährliche Konter. Dem FCM fehlten aber die zündenden Ideen. Gefährliche Abschlüsse blieben selten. Nürnberg verpasste es dagegen mehrfach, weiter zu erhöhen.

Nach einer Ecke nahm sich Kaars ein Herz und zog ab, den verdeckten Schuss musste Jan Reichert zum Anschluss passieren lassen. Magdeburg hatte jetzt wieder Energie getankt und nach einer weiteren Ecke glich Hugonet im Nachschuss aus. Beide Teams hatten noch Chancen auf den Siegtreffer - und Nürnberg nutzte eine davon zum Siegtreffer.

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