Schon vor dem 272. Frankenderby sind der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth auf Betriebstemperatur. «Es ist was Geiles, was Spezielles», verkündete Nürnbergs Trainer Cristian Fiel vor dem emotionalen Nachbarschaftsduell in der 2. Fußball-Bundesliga am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) beim Lokalrivalen.
Die Fürther brauchten eine Weile für den Temperaturanstieg. «Mit allen Umständen drumherum hat es ein bisschen gedauert, bis wir wirklich auf Derby-Temperatur auch in der Trainingsarbeit gekommen sind», räumte Fürths Trainer Alexander Zorniger am Freitag ein und konstatierte dann aber: «Jetzt sind die Jungs da - das ist das Wichtigste.»
Frankenderby ohne Fan-Protest?
Die Fürther mussten zuletzt drei knappe Niederlagen am Stück verkraften. Der Fan-Protest gegen den mittlerweile verworfenen DFL-Investoren-Deal brachte die Franken vor allem beim 1:2 gegen Hannover 96 am Freitag vor einer Woche aus der Spur.
«Ich bin gottesfroh, dass es eine Wahrscheinlichkeit gibt, dass am Wochenende ein Spiel mit normalen Pausen, die fußballspezifisch sind, durchgeführt werden kann. Das fände ich super», äußerte Zorniger. Seine Spieler seien zuvor «unhappy» gewesen.