Der FC Energie Cottbus setzt beim Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga auf die Lautstärke seiner Fans. Das Stadion der Freundschaft wird am Mittwoch (20.30 Uhr/Bayrischer Rundfunk und Magentasport) beim Hinspiel gegen die SpVgg Unterhaching mit mehr als 20 000 Zuschauern ausverkauft sein. «Wir wissen, wie sich eine so große Kulisse anfühlt. Das Stadion wird ein Hexenkessel sein. Jetzt geht es darum, den letzten Schritt zu gehen», erklärte Trainer Claus-Dieter Wollitz.
Das Rückspiel findet am Sonntag (13.00 Uhr) in Unterhaching statt. Auch dort werden zahlreiche Fans die Cottbuser Mannschaft begleiten. Neben dem offiziellen Kontingent von 2575 Auswärtstickets haben sich viele Energie-Fans dem Vernehmen nach ihre Karten direkt in Unterhaching gekauft. Präsident Sebastian Lemke jedenfalls hofft auf «vielleicht sogar zwei Heimspiele, was für die Mannschaft fantastisch wäre.»
Nach vier Jahren in der viertklassigen Regionalliga will der einstige Bundesligist jetzt mit aller Macht in die 3. Liga zurückkehren. Die Sehnsucht bei Spielern und Fans nach dem Profifußball ist riesig. «Dieses große Ziel wollen wir in diesen beiden Spielen unbedingt erreichen», betonte Stürmer Malcolm Badu.