In Dresden entlud sich nach den 90 Schlussminuten dieser Saison ein Jubelorkan. Nicht nur wegen des 2:1 (2:0)-Sieges der Dynamos gegen Holstein Kiel. Vor allem wegen des gesicherten Klassenverbleibes des Aufsteigers, der vor der Winterpause noch auf dem letzten Platz gelegen hatte. Eine furiose Rückrunde katapultierte das Team von Trainer Thomas Stamm noch auf den 11. Platz der 2. Fußball-Bundesliga. Die Spieler tanzten im Mittelkreis und herzten ein letztes Mal Stefan Kutschke, der seine Karriere gebührend beendete.
Matchwinner am letzten Spieltag war Vincent Vermeij. Zweimal (15. Minute, 37.) stand der Niederländer dort, wo ein Mittelstürmer stehen muss und nahm seinen Teamkollegen die Angst, vielleicht doch noch auf den Relegationsplatz abrutschen zu können.
«Wir wollten gern den Klassenverbleib früher erreichen. Ich bin unheimlich stolz, wie die Mannschaft allen Widerständen zum Trotz das erreicht hat. Wir sind bei uns geblieben», sagte Cheftrainer Stamm. Vor der Rückrunden-Vorbereitung hatte er Zweifel, ob die Mission Klassenverbleib noch gelingen kann. Mit den Neuzugängen, der Arbeit im Trainingslager und der Stimmung im Team seien die Zweifel aber verflogen.