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Dynamo Dresden verurteilt Gewalt gegen Ordner auf Schalke

Jürgen Wehlend. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Jürgen Wehlend. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die SG Dynamo Dresden hat die Vorfälle zu Beginn der Partie beim FC Schalke 04 am Samstagabend, als laut Polizei fünf Ordner im Bereich des Gästeblocks verletzt wurden, verurteilt. «Es gibt keine Legitimation für die Gewalt, die im Gästeblock vorgefallen ist. Das verurteilen wir aufs Schärfste. Wir werden unseren Teil zur Aufklärung beitragen», sagte der kaufmännische Geschäftsführer Jürgen Wehlend am Dienstag.

Der Fußball-Zweitligist habe bereits Kontakt mit dem Ordner aufgenommen, der ins Krankenhaus eingeliefert wurde. «Es geht ihm den Umständen entsprechend. Wir werden weiter Kontakt halten, uns entschuldigen», erklärte Wehlend. Auch zur Polizistin, die bei der Kontrolle eines Autos mit Dresdner Nummernschild verletzt wurde, bestehe Kontakt.

Wehlend zog dennoch - wie auch die Polizei - größtenteils ein positives Fazit und bedankte sich bei den rund 5000 Dynamo-Fans, die vor Ort waren. Man habe ein friedliches Fußballfest gefeiert. Zugleich kritisierte der 54-Jährige aber die Vorverurteilung und Schärfe einiger polizeilicher Maßnahmen im Vorfeld der Partie. «Die Verhältnismäßigkeit muss im Vordergrund stehen», erklärte der Geschäftsführer.

Vor allem die mehrere Stunden andauernde Kontrolle von vier Fanbussen sei in ihrem Umfang nicht verhältnismäßig gewesen. «Busfahrer müssen die Lenkzeiten einhalten, Fans durften nur einzeln den Bus verlassen, um ihre Notdurft zu verrichten. Ich kritisiere nicht die Maßnahme, aber den Umfang», erklärte Wehlend.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH