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Dresden schränkt Ticketverkauf bei Auswärtsspielen ein

Polizisten bewachen den Gästeblock mit Dynamofans. / Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild
Polizisten bewachen den Gästeblock mit Dynamofans. / Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild

Fußball-Drittligist Dynamo Dresden zieht Konsequenzen aus den gewalttätigen Vorfällen beim Auswärtsspiel in Bayreuth am vergangenen Wochenende. Für die kommenden Gastspiele der SGD sollen Eintrittskarten nur noch an registrierte Vereinsmitglieder verkauft werden. «Einen freien Verkauf für die Auswärtsspiele hingehen wird es vorerst nicht mehr geben», heißt es in einer Vereinsmitteilung vom Mittwochabend.

Die Regelung gilt erstmalig für das Auswärtsspiel der Sachsen bei Rot-Weiss Essen am 15. Oktober (14.00 Uhr/ MagentaTV). Über weitere Maßnahmen will sich die Vereinsführung mit den Gremien und der organisierten Fanszene ab der kommenden Woche beraten. Dynamo erklärte darüber hinaus, dass "der angestoßene Prozess Zeit benötigen und sowohl den Verein als auch die für die Aufklärung zuständigen Sicherheitsbehörden über mehrere Wochen hinweg beschäftigen" werde.

Mit der Spielvereinigung Bayreuth stehe man weiter im Austausch, um zur vollständigen Aufklärung der verübten Straftaten beizutragen und nach Möglichkeit einen entsprechenden Beitrag zur Wiedergutmachung des entstandenen Schadens zu sorgen. Am Donnerstag wollen sich Dynamos Geschäftsführer Ralf Becker und Jürgen Wehlend im Rahmen einer Medienrunde zu den Vorkommnissen in Bayreuth und dem aktuellen Stand der Aufarbeitung äußern.

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