Die große Party muss verschoben werden. Denn die aktuelle Corona-Lage verhindert, dass die Fans von Dynamo Dresden und dem FSV Zwickau am Dienstag (19.00 Uhr) ein gemeinsames Fußballfest feiern können. Erneut werden wohl nur 999 Zuschauer das Spiel der beiden Fußball-Drittligisten im Rudolf-Harbig-Stadion verfolgen können.
Beide Vereine verbindet eine langjährige Freundschaft, die einst von den beiden Ultra-Gruppierungen «Red Kaos» und «Ultras Dynamo» begründet wurde. «Eene Bande» bezeichnet ihre Verbindung im besten sächsisch. Wie diese zustande kam, erzählen einige Vertreter in einem Video-Tagebuch des FSV Zwickau während der virtuellen Sonderzug-Aktion.
Im Mai sammelte der Verein Geld, um die Corona-Krise zu meistern und kulturelle Einrichtungen zu unterstützen. Genau 75 180 Passagiere begleiteten den FSV durch die fünf Jahrzehnte seines Bestehens, viele stiegen beim «zweiten Halt» in Dresden dazu. Daher widmete der FSV diesen Teil seines Tagebuchs der Fanfreundschaft zwischen beiden Clubs.