RB Leipzig muss offenbar einen Teil seiner Einnahmen aus dem Wechsel von Trainer Julian Nagelsmann zum FC Bayern München in die Verpflichtung des Wunsch-Nachfolgers Jesse Marsch investieren. Dessen Club Red Bull Salzburg bestätigte am Mittwochabend nach dem 1:1 in der österreichischen Fußball-Meisterschaft gegen den Wolfsberger AC Verhandlungen mit den Leipzigern über die Höhe der Ablösesumme. «Zwischen den Vereinen geht es immer dann, wenn so etwas ist, um die Ablöse. Es gibt keine Ausstiegsklausel. Leipzig ist interessiert, Jesse Marsch zu verpflichten. Deswegen gibt es diese Gespräche», sagte Sportdirektor Christoph Freund im ORF.
Jesse Marsch hingegen hielt sich in Bezug auf einen bevorstehenden Wechsel zurück zum Bundesliga-Zweiten bedeckt. «Lass uns in ein paar Tagen darüber reden», sagte der 47-jährige Amerikaner. Er schätze seine Erfahrung hier in Salzburg so sehr. Vor zwei Jahren sei er ein junger Trainer aus Amerika gewesen, dessen Namen noch nicht viele gehört hätten, sagte er bei Sky Austria.