Kurz vor dem Beginn der Weihnachtszeit haben mehrere sächsische Städte verlässliche Gebühren der Musik-Verwertungsgesellschaft Gema gefordert. In einer am Freitag veröffentlichten Petition hieß es, es solle eine «tragfähige Lösung mit Perspektive» gefunden werden. Damit sei die faire Vergütung künstlerischer Leistungen mit bezahl- und planbaren Vergütungssätzen für Veranstalter gemeint.
Die Petition hatten Vertreter aus Großenhain, Radebeul, Meißen, Niederau (alle Landkreis Meißen), Oberwiesenthal, Schneeberg (beide Erzgebirgskreis) sowie der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Sachsen, Axel Klein, unterschrieben.
In der Petition heißt es, die Gema-Kosten hätten sich für Veranstalterinnen und Veranstalter - beispielsweise von Weihnachtsmärkten - teilweise mehr als verzehnfacht. «Aber auch für kleinere Veranstaltungen im Freien, die bis dato nur auf wenige hundert Euro Gebühren für Live-Musik taxiert wurden, veranschlagt die Gema nun Preise im fünfstelligen Bereich.»