Aufgrund der zunehmenden Entsorgung von Müll in Altkleidercontainern nimmt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) gebrauchte Kleidung verstärkt direkt bei Kleidersammlungen an und reduziert die Zahl der Container. Das Sammeln über Altkleidercontainer lohne sich nicht mehr, da immer mehr eingeworfene Gegenstände kostenpflichtig als Sperrmüll entsorgt werden müssten, teilte das DRK auf Anfrage mit. Demnach werden in Sachsen immer mehr Altkleidercontainer des DRK abgebaut.
«Wenn wir für das Spendensammeln mehr Ressourcen aufwenden müssen, als wir über die Spenden erhalten können, müssen wir Sammlungen wie zum Beispiel über Container einstellen», erklärte DRK-Sprecher Kai Kranich. Für die Hilfsorganisation sei das Sammeln von Altkleiderspenden mit der Spendenbox auf einer Theke im Einzelhandel vergleichbar. Mit dem Ertrag werden laut DRK soziale Aufgaben ermöglicht, wie etwa die Finanzierung von Kleiderkammern für Menschen mit geringem Einkommen.