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Zensus 2022: Mehr Einpersonenhaushalte in Sachsen

Zensus 2022: Mehr Einpersonenhaushalte in Sachsen
Ehepaare mit oder ohne Kindern mit Abstand stellen die häufigste Lebensform unter den Familien dar. (Symbolbild) / Foto: Daniel Karmann/dpa
Von: DieSachsen News
Mehr Einfamilienhaushalte und weniger Familien in Sachsen. Das sind neue Ergebnisses aus dem Zensus 2022.

In Sachsen leben durchschnittlich 1,9 Menschen pro Haushalt. Etwa 950.000 Menschen lebten nach Ergebnissen des Zensus 2022 zum Stichtag 15. Mai in Einpersonenhaushalten, wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte. Darunter waren knapp 40 Prozent 65 Jahre und älter.

Sächsische Familien bestanden demnach 2022 aus durchschnittlich 2,6 Mitgliedern. Trotz eines Rückganges um etwa 14 Prozent im Vergleich zum letzten Zensus 2011 stellten Ehepaare mit oder ohne Kindern mit Abstand die häufigste Lebensform unter den Familien dar (69 Prozent). Die Gemeinde mit dem höchsten Anteil an Ehepaaren war Räckelwitz (87 Prozent) im Landkreis Bautzen. 

Bei nahezu jeder siebten Familie (15 Prozent) handelte es sich um Familien von Alleinerziehenden. Davon stellen alleinerziehende Mütter weiterhin den überwiegenden Anteil (etwa 80 Prozent). Familien mit alleinerziehenden Vätern haben im Vergleich zu 2011 deutlich zugenommen (Anstieg um 32 Prozent). Die Gemeinde mit dem höchsten Anteil alleinerziehender Väter war Dahlen im Landkreis Nordsachsen. Hier bestand etwa jede vierzehnte Familie (7 Prozent) aus einem alleinerziehenden Vater und dessen Kind bzw. Kindern.

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