Sachsen will den Ausbau einer leistungsfähigen und flächendeckenden Mobilinfrastruktur beschleunigen. Der Freistaat und die ehemalige Vodafone-Tochtergesellschaft Vantage Towers schlossen dazu eine Rahmenvereinbarung ab, wie die Sächsische Staatskanzlei mitteilte. Sie soll die Nutzung von Staatsflächen für den Ausbau der Mobilfunknetze ermöglichen. Ziel ist es, die Genehmigungsverfahren für den Infrastrukturausbau zu standardisieren und deutlich zu beschleunigen.
Neuer Rahmen ersetzt alte Einzelverträge
Nach Angaben des Unternehmens ersetzt die Rahmenvereinbarung bisherige Einzelverträge zur Nutzung von Staatsliegenschaften. Das neue Vertragswerk umfasse Mustermietverträge für Mobilfunkstandorte, ein einheitliches Entgeltmodell und den Zugriff auf Geo-Daten. Ein Großteil der Flächen befindet sich den Angaben zufolge im ländlichen Raum, was es Netzbetreibern erleichtern soll, auch bisher unwirtschaftliche Standorte zu erschließen.
Vantage Towers ist mit mehr als 84.000 Funkmaststandorten in zehn Ländern ein führender Funkmastbetreiber in Europa.
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