Der sächsische Landesbischof Tobias Bilz wirbt für die Bedeutung des seit zweieinhalb Jahren laufenden Reformprozesses in der evangelischen Landeskirche. «Wenn es nicht durch die sinkende Mitgliederzahl und ein neues Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben Druck gäbe, etwas zu tun, hätten wir diesen Prozess nicht gestartet», sagte er am Rande der Sondertagung der Landessynode in Dresden.
«Dass der Wandel geschieht, ist offenkundig», ergänzte Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz. Das habe es schon immer gegeben, aber das aktuelle Tempo und die Tiefe seien in der jüngeren Kirchengeschichte ohne Vergleich. Der Wandel geschehe auch, wenn man nichts mache, erzeuge dann allerdings eine Ohnmacht, die nicht der Kirche entspreche.