CDU, SPD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) haben die erste Hürde für die Bildung einer gemeinsamen sächsischen Regierung genommen. Nachdem am Mittwoch mehrere Kennenlerngespräche endeten, entscheiden nun die Landesvorstände der Parteien über die Aufnahme von Sondierungen. SPD und das BSW stimmten bereits zu. Die CDU will am Freitag darüber befinden.
Das interne Ergebnisprotokoll der Gespräche wurde am Tag danach schon öffentlich bewertet - von den Industrie- und Handelskammern im Freistaat. Sie lobten unter anderem, dass sich die drei Parteien unisono zur sozialen Marktwirtschaft bekennen und sich für einen Bürokratieabbau einsetzen wollen. «Falls die Koalition zustande kommt, wird sie sich daran messen lassen müssen, ob sie den Amtsschimmel tatsächlich in die Schranken weist», erklärte Kristian Kirpal, Präsident der IHK Leipzig und Sprecher der sächsischen IHK.