Sachsens Grüne wollen ihren Kurs unabhängig von der Stimmungslage im Land beibehalten und weiter für eine Modernisierung des Freistaates eintreten. Man werde nicht «wackeln», stellte Parteivorsitzende Marie Müser am Dienstag in Dresden klar und räumte aktuell einen «extremen Gegenwind» gegen ihre Partei ein. Mit den Grünen seien in Sachsen entscheidende Dinge vorangebracht worden. Das werde auch in der Mitgliedschaft so wahrgenommen. Es gehe darum, in Bewegung zu bleiben und keinen Stillstand zuzulassen. Zudem brauche man stabile demokratische Mehrheiten. Es gehe darum, Mut, Zuversicht und Entschlossenheit zu verbreiten.
Unter dem Motto «Grün bleibt Programm» wollen die Bündnisgrünen am Freitag und Samstag in Neukieritzsch bei Leipzig über das Programm für die Landtagswahl am 1. September beraten und es entsprechend beschließen. Das Programm ist in vier Kapitel unterteilt. Unter der Überschrift «Nachhaltiges Leben ermöglichen» sind die Vorstellungen für eine Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen enthalten.