Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht Ostdeutschland im Koalitionsvertrag von Union und SPD gut vertreten. «Wir haben eine große Rückendeckung, ein großes gemeinsames Verständnis, dass wir einen zweiten Aufschwung Ost haben wollen», sagte Kretschmer am Rande einer Reise in Kairo.
Die neuen Länder hätten noch eigene Themen, etwa im Bereich Infrastruktur der Ausbau in Richtung Polen und Tschechien, der 35 Jahre lang verschlampt worden sei. In der Wirtschaftspolitik wolle man viele Dinge anders machen, vor allem im Finanziellen, die im Osten für Wachstum sorgten. Kretschmer kündigte auch «kluge Instrumente» für die Gewinnung von ausländischen Fachkräften für die neuen Länder an, in denen die demografische Entwicklung schwierig sei.