Die Unterrichtsqualität an sächsischen Schulen darf nach Ansicht der Grünen nicht dem Lehrermangel zum Opfer fallen. Grünen-Landeschef Martin Helbig reagierte damit auf Pläne, für mehr Unterricht sogenannte Ein-Fach-Lehrkräfte zu qualifizieren und den Seiteneinstieg zu erleichtern. Vorgesehen ist, Hochschulabsolventen mit Qualifikationen in den Fächern Musik und Kunst im Unterricht einzusetzen. Darüber hatte die «Sächsische Zeitung» zuerst berichtet.
Kultusminister pocht auf pragmatische Lösungen
Kultusminister Conrad Clemens (CDU) erklärte auf dem Blog seines Ministeriums: «Sachsen braucht pragmatische Lösungen, die unseren Schulen wirklich helfen.» Die Qualität in der Ausbildung müsse gesichert werden. Es sei nach wie vor wichtig, besonders die Attraktivität des Oberschullehramtes zu stärken. Zugleich bedürfe es mehr Offenheit für unterschiedliche Wege in den Beruf als Lehrkraft.
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