Industrie und Handwerk der sächsischen Landeshaupstadt drängen auf den schnellen Abriss der zerstörten Carolabrücke sowie raschen Ersatz mit gewohnter Kapazität an gleicher Stelle. Mit dem Neubau müsse «spätestens im zweiten Quartal 2026» begonnen werden, fordern die Verbände von Industrie, Handwerk, Hotels und Gaststätten sowie Taxi-, Verkehrs- und Dienstleistungsgewerbe in einem Offenen Brief an die Stadtverwaltung und den Stadtrat. «Es braucht eine klare und ambitionierte Perspektive für den Wiederaufbau!»
Der westliche Verkehrsstrang der Carolabrücke brach in der Nacht zum 11. September 2024 überraschend auf etwa 100 Metern Länge ein. Seitdem sind die beiden noch stehenden Züge des Bauwerks aus Spannstahlbeton aus DDR-Zeiten gesperrt. Der zerstörte Teil der Elbquerung und wichtigen Nord-Süd-Verbindung, über die auch eine Bundesstraße führt, wird seit Wochen abgerissen.