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Beuth und Ulbig fordern mehr Personal an EU-Außengrenze

Beuth und Ulbig fordern mehr Personal an EU-Außengrenze
Von: DieSachsen.de

Die Innenminister von Hessen und Sachsen, Peter Beuth und Markus Ulbig (beide CDU), haben sich nach einem Besuch an der bulgarisch-türkischen Grenze für einen intensiveren Personaleinsatz an der EU-Außengrenze ausgesprochen. Die Grenzsicherung sei ein gemeinsamer Auftrag aller EU-Staaten, betonte Beuth am Mittwoch in Frankfurt. «Die Solidarität innerhalb der EU darf die Grenzsicherung nicht aussparen.» Die bulgarischen Kollegen dürften bei dieser Aufgabe nicht allein gelassen werden, sagte Ulbig.

Die Minister hatten sich in Bulgarien an der rund 300 Kilometer langen bulgarisch-türkischen Grenze ein Bild von der Arbeit der Europäischen Grenzschutzagentur Frontex gemacht und mit Polizeibeamten gesprochen, die vor Ort eingesetzt sind.

Frontex-Direktor Fabrice Leggeri hatte wiederholt mehr Personal von den EU-Mitgliedsstaaten gefordert, um die Außengrenzen effizient zu sichern. In Bulgarien arbeiten rund 150 Polizisten aus den europäischen Staaten, darunter vier aus Hessen und zwei aus Sachsen. Das seien neben der Bundespolizei die größten Personalkontingente, hieß es.

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Ulbig, der auch Vorsitzender der Innenministerkonferenz ist, sprach sich dafür aus, das Ausbildungsniveau der Beamten aus den verschiedenen Staaten bei der Frontex-Mission stärker anzugleichen. Zudem gelte es, die Grenzsicherungsanlagen «dichter zu machen».

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Fredrik von Erichsen

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