Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Matthias Moosdorf, könnte seinen Posten wegen seines Engagements an einer Moskauer Musik-Hochschule verlieren. Im Arbeitskreis Außenpolitik der Fraktion hat sich eine Mehrheit der Abgeordneten dafür ausgesprochen, ihn als Sprecher abzulösen, wie ein Fraktionssprecher bestätigte. Zuvor hatte «t-online» berichtet.
Moosdorf selbst verwies auf Nachfrage darauf, dass dies keine Abwahl, sondern ein Stimmungsbild sei. Eine Abwahl könne nur die Fraktion mit Zweidrittelmehrheit beschließen. Dies wurde vom Sprecher ebenfalls bestätigt.
Ob eine solche Mehrheit zustande kommt, ist nach Angaben aus Kreisen der Fraktionsspitze schwer abzuschätzen. Eine Entscheidung wird nach übereinstimmenden Aussagen voraussichtlich erst in der kommenden Sitzungswoche fallen.