Die tschechische Wirtschaft hat im ersten Quartal 2026 moderat zugelegt. Das geht aus vorläufigen Schätzungen des Tschechischen Statistikamtes (ČSÚ) hervor. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent, gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. Damit setzt sich das moderate Wachstum der tschechischen Wirtschaft fort, das bereits in den Vorquartalen zu beobachten war.
Haupttreiber des Wachstums war die Inlandsnachfrage. „Das jährliche BIP-Wachstum von 2,1 Prozent wurde ausschließlich durch die heimische Nachfrage getragen, insbesondere durch die Konsumausgaben der Haushalte und die Bruttoanlageinvestitionen", erklärte Vladimír Kermiet, Direktor der Abteilung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen beim ČSÚ. Höhere Ausgaben privater Haushalte sowie gestiegene Investitionen in Anlagevermögen haben demnach maßgeblich zum Wachstum beigetragen. Belastend wirkte dagegen die negative Handelsbilanz im Außenhandel, die die positive Entwicklung im Inland teilweise dämpfte.