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Frau aus Teplice soll 25 Katzen misshandelt haben

Frau aus Teplice soll 25 Katzen misshandelt haben
Symbolbild Katzen / pixabay artellliii72
Von: News aus Tschechien
In einer Zweizimmerwohnung in Teplice hielt eine Frau offenbar 25 Katzen unter erschreckenden Bedingungen. Im Gefrierschrank der 49-Jährigen fanden Ermittler über 100 eingeschweißte Katzenkörper.

Ermittler der Polizei Teplice haben eine 49-jährige Frau wegen drei Straftaten angeklagt. Das teilte die Polizei auf dem Netzwerk X mit. Der Frau wird Tierquälerei, Haltung unter ungeeigneten Bedingungen sowie Vernachlässigung der Tierpflege vorgeworfen. In ihrer Zweizimmerwohnung lebten nach Angaben der Polizei 25 Katzen unter unhaltbaren Zuständen – unterernährt, mit eitrigen Hautentzündungen, Ohrräude und Augenentzündungen. Auf veröffentlichten Fotos ist deutlich zu sehen, dass die Tiere in Urin und Kot lebten und offensichtlich seit längerer Zeit keine ausreichende Versorgung erhalten hatten.

Der wohl erschreckendste Fund wartete im Gefrierschrank der Wohnung: Bei einer Hausdurchsuchung entdeckten die Ermittler dort über 100 Katzenkörper, die sorgfältig einzeln in Plastikbeutel eingewickelt worden waren. Die Frau wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe festgenommen. Über weitere Details zu dem Fall äußerte sich die Polizei bislang nicht.

Der Fall aus Teplice ist nicht der einzige aktuelle Fall von Tierquälerei in Tschechien. Ebenfalls kürzlich wurden zwei Personen aus dem Kreis Litoměřice wegen Misshandlung einer Katze angeklagt – ein Erwachsener und ein Jugendlicher. Die beiden hatten die Tat gefilmt: Auf dem Video ist zu sehen, wie sie die Katze in einen laufenden Wäschetrockner sperrten. Anschließend ist zu sehen, wie ein Hund den leblosen Körper des Tieres abnagt. Das Video wurde von CNN Prima News veröffentlicht und löste landesweit Entsetzen aus.

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Dem erwachsenen Beschuldigten drohen bei einer Verurteilung bis zu drei Jahre Haft. Für den jugendlichen Mitbeschuldigten gilt die halbe Höchststrafe – er könnte demnach zu maximal eineinhalb Jahren verurteilt werden. Die Ermittlungen in beiden Fällen dauern an.

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