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EU-Projekt vernetzt Unternehmen in der deutsch-tschechischen Grenzregion

EU-Projekt vernetzt Unternehmen in der deutsch-tschechischen Grenzregion
Das Interreg-Projekt "Glokalisierung - global denken, lokal handeln" bringt kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen und Tschechien zusammen - um, neue Geschäftspartner zu finden, regionale Lieferketten aufzubauen und grenzüberschreitende Kooperationen zu entwickeln. Foto: Maximilian Specht | EUconomy - Partnerships4Prosperity
Das EU-geförderte Interreg-Projekt „ Glokalisierung – global denken, lokal handeln" soll kleine und mittlere Unternehmen aus Sachsen und Tschechien zusammenbringen. Im Mittelpunkt steht die digitale Plattform PartnerNet, über die Betriebe grenzüberschreitend nach Partnern und Zulieferern suchen können.

Ein neues Interreg-Projekt soll die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Tschechien stärken. Das teilten die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) und die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) mit. Das Projekt „Glokalisierung – global denken, lokal handeln" richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen beider Seiten der Grenze und unterstützt sie bei der Suche nach Geschäftspartnern und Zulieferern sowie beim Aufbau grenzüberschreitender Kooperationen.

Herzstück des Projekts ist die zweisprachige digitale Plattform PartnerNet unter der Adresse www.sn-cz.eu. Dort können Unternehmen gezielt nach Zulieferern, Dienstleistern und Partnern suchen, eigene Profile veröffentlichen und direkt miteinander in Kontakt treten. Ergänzt wird das digitale Angebot durch Workshops und Netzwerkveranstaltungen, bei denen aus ersten digitalen Kontakten persönliche Begegnungen und konkrete Projekte entstehen sollen.

Für kleinere Unternehmen gewinnen regionale Lieferketten zunehmend an Bedeutung: Kürzere Transportwege können Kosten senken, die Versorgungssicherheit erhöhen und den Zugang zu neuen Märkten erleichtern. Das Projekt soll helfen, diese Potenziale in der deutsch-tschechischen Grenzregion besser zu nutzen. Getragen wird es von der WFS als Leadpartner und AHK Services s.r.o., einer Tochtergesellschaft der DTIHK, gemeinsam mit regionalen Wirtschaftspartnern, Kammern und Netzwerken. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg-Programms Sachsen-Tschechien 2021–2027 mit 489.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.